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SUBOTRON electric MEETING: Sex, Drogen und Gewalt oder welche Rolle spielt Ethik im Game Design?

24.02.2012 bis 24.02.2012

SUBOTRON electric MEETING: Sex, Drogen und Gewalt oder welche Rolle spielt Ethik im Game Design?

KINDER & FAMILIE, FILM & DIGITALE KULTUR


SUBOTRON electric MEETING: Sex, Drogen und Gewalt oder welche Rolle spielt Ethik im Game Design? SUBOTRON electric MEETING: Sex, Drogen und Gewalt oder welche Rolle spielt Ethik im Game Design?

SUBOTRON electric MEETING: Sex, Drogen und Gewalt oder welche Rolle spielt Ethik im Game Design?

Datum:  
Fr 24.02., 19h
Ort: Raum D / quartier21
Eintritt frei

Markus Wiemker - Dozent für Games Design & Game Studies

Es gibt immer wieder populäre, teilweise auch kommerziell sehr erfolgreiche, Spiele, die im Mittelpunkt der Kritik an jugendgefährdenden Inhalten und den dadurch notwendigen Alterskennzeichnungen für digitale Spiele stehen. Diese Spiele müssen oft als Negativbeispiele für die Spielindustrie herhalten, da im Falle von Manhunt 1 & 2 das extrem brutale Exekutieren von Gegnern oder bei Modern Warfare 2 das Töten von Zivilisten in der Flughafen-Mission im Vordergrund stehen bzw. in der originalen Version möglich war.

Die Frage, die sich für die Öffentlichkeit, aber auch für den Gesetzgeber, natürlich stellt, ist, ob das Spielen dieser Spiele zu einer „Verrohung" oder ethischen Desorientierung des Spielers bzw. der Gesellschaft führen kann.

Dabei wird in der Diskussion aber in der Regel vergessen, dass gerade diese kontroversen Spiele (aber auch „God Games" wie Black & White oder Fable) uns vielleicht dabei helfen können, über gutes oder schlechtes bzw. moralisch richtiges oder falsches Handeln zu reflektieren. Dass heißt, neben der Diskussion, welche Inhalte Game Designer oder Publisher überhaupt erstellen oder veröffentlichen sollten, ist es notwendig zu diskutieren, welche negativ normierten Handlungen, im Spiel möglich sind bzw. wie belohnt werden, welche Reflektionsprozesse das Spiel vielleicht auslösen kann und nicht zuletzt wie sichergestellt werden kann, dass ein Spiel nur an die richtige Altersgruppe verkauft, und auch verantwortlich vermarket, wird.

Markus Wiemker studierte Soziologie, Philosophie, und Psychologie mit dem Schwerpunkt Medien- und Kulturwissenschaften an der RWTH Aachen. Er unterrichtet den Bereich Game Design und Game Studies seit nunmehr über zehn Jahren an unterschiedlichen Schulen und Universitäten (wie z.B. der Games Academy Berlin oder Qantm/SAE Wien) und entwickelte Game Design-Curricula für Institutionen in Europa, Südostasien und Westafrika. Neben seiner Arbeit als Interactive Storyteller und Game Designer liegt sein aktuelles Forschungsinteresse in der Zensur und Regulierung von digitalen Spielen.


www.subotron.com

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